Tiere

Polizei sperrt Autobahn 66 für Entenküken-Rettung

Polizei und Feuerwehr stoppen den Feierabendverkehr, um zehn Entenküken in Sicherheit zu bringen. In einer Wildtierstation werden die kleinen Wasservögel jetzt versorgt.

Nach ihrer Rettung werden die Küken jetzt in einer Wildtierstation versorgt. Foto: -/Polizeipräsidium Südosthessen/dpa
Nach ihrer Rettung werden die Küken jetzt in einer Wildtierstation versorgt.

Langenselbold (dpa) - Polizei und Feuerwehr haben an der Autobahn 66 zehn flauschige Entenküken aus einer gefährlichen Situation gerettet. Dazu sei die Autobahn bei Langenselbold in Hessen im Feierabend-Berufsverkehr kurzzeitig voll gesperrt worden, teilte die Polizei mit. «Danke für Ihre Geduld - auch wenn Stillstand im Feierabendverkehr besonders schwerfällt», erklärte die Polizei zu der Rettungsaktion. 

Die Entenfamilie war den Beamten zwischen der Anschlussstelle Langenselbold und dem Langenselbolder Dreieck gemeldet worden. Eine Funkstreife hatte zunächst vor Ort keine Tiere entdeckt. Kurz darauf seien die Küken jedoch im dicht bewachsenen Mittelschutzstreifen der Autobahn entdeckt worden.

Sicheres Zuhause für die Küken im Wildtierzentrum

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Um die Tiere aus dem Gefahrenbereich zu bringen, seien beide Fahrtrichtungen der Autobahn vorübergehend gesperrt worden. In dem Zusammenspiel eines aufmerksamen Bürgers, zweier Funkstreifen sowie der Feuerwehr Langenselbold sei es schließlich gelungen, alle zehn Küken unverletzt einzufangen. 

Das zuvor wohl davongeflogene Muttertier sei danach nicht mehr gesichtet worden. Daher seien die Küken in ein Wildtierzentrum gebracht worden, wo sie nun versorgt würden. Die Autobahn war nach rund einer halben Stunde wieder frei - «und die kleinsten Verkehrsteilnehmer in Sicherheit», hieß es von der Polizei.