Proteste für Freiheit im Iran
In Pakistan wird um Frieden gerungen. In Deutschland gehen Menschen für ein Ende des Konflikts auf die Straße.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Gegen eine weitere Eskalation des Kriegs im Nahen Osten sowie für Freiheit und Demokratie im Iran sind mehrere Hundert Menschen in Frankfurt auf die Straße gegangen. Die Demonstranten waren mit zahlreichen Fahnen unterwegs. Laut Polizei blieb alles zum Start der Kundgebung friedlich.
Iran-Verhandlungen in Pakistan
Die Aktion fand während der Verhandlungen über eine dauerhafte Beilegung des Iran-Konflikts statt. In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad war eine US-Delegation unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance mit einer iranischen Delegation mit Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf zusammengekommen.
Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg geht es in den Verhandlungen um die Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung. Zu den zentralen Konfliktpunkten gehört die Blockade der Straße von Hormus.
Der Iran beansprucht die Kontrolle der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman und plant die Einführung eines Mautsystems. Die USA hingegen bestehen auf einer freien und sicheren Passage von Schiffen ohne Gebühren - wie es zuvor der Fall war.
Es geht um Uran und Reparationszahlungen
Zudem verlangt Washington die Herausgabe von mehr als 400 Kilogramm hoch angereicherten Urans und die Einstellung des iranischen Atomprogramms. Außerdem will die US-Seite Beschränkungen für die Entwicklung ballistischer Raketen durch den Iran.
Teheran verlangt die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, Reparationszahlungen für Kriegsschäden, die Aufhebung aller Sanktionen, Garantien gegen erneute Angriffe und einen Abzug von US-Truppen aus der Region.