1.678 Euro Rente im Schnitt

Renten in Hessen höher als im Bundesdurchschnitt

Trotz des demografischen Wandels ist der Rentenbeitragssatz weitgehend stabil. Dies und andere Daten beleuchtet ein neuer Bericht der Deutschen Rentenversicherung.

Trotz des demografischen Wandels sind die Rentenbeiträge in Deutschland seit über 20 Jahren stabil. (Archivbild) Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
Trotz des demografischen Wandels sind die Rentenbeiträge in Deutschland seit über 20 Jahren stabil. (Archivbild)

Berlin (dpa) - Die durchschnittliche Altersrente ist in Hessen höher als im Bundesdurchschnitt. Menschen mit mindestens 35 Versicherungsjahren erhalten in Hessen im Schnitt 1.678 Euro Brutto-Altersrente. Das ist 55 Euro mehr als durchschnittlich im Bundesgebiet und Ländervergleich die fünfthöchste Rente. Das geht aus dem Rentenatlas der Deutschen Rentenversicherung hervor. Dabei bezogen Männer landesweit mit 1.867 Euro deutlich mehr als Frauen mit 1.401 Euro.

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Bundesweit lag der Rentendurchschnitt nach mindestens 35 Versicherungsjahren für Männer bei 1.809 und für Frauen bei 1.394 brutto, insgesamt also bei 1.623 Euro. Die höchsten Renten gibt es im Saarland und in Nordrhein-Westfalen, die niedrigsten in Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Rentenbeitragssatz ist seit über 20 Jahren weitgehend stabil 

Trotz der deutlich gestiegenen Zahl gezahlter Renten sei der Beitragssatz zur Rentenversicherung heute niedriger als noch vor der Jahrtausendwende, heißt es im Bericht. 1997 habe er noch bei 20,3 Prozent gelegen, heute seien es 18,6 Prozent. 

In den vergangenen Jahren wurde der demografische Wandel also ohne Anpassung des Beitragssatzes bewältigt. Grund hierfür sei unter anderem der deutliche Anstieg der Erwerbstätigkeit von Frauen und von älteren Menschen und die Zuwanderung. Insgesamt zahlte die Deutsche Rentenversicherung im vergangenen Jahr 25,9 Millionen Renten.