Kriminalität

Scherz über Handgranaten geht nach hinten los

Ein Mann behauptet am Frankfurter Flughafen, Handgranaten am Körper zu tragen, um schneller durch die Kontrolle zu kommen. Sein Versuch scheitert kläglich.

Eine Streife der Bundespolizei geht durch das Terminal 1 des Flughafens in Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa
Eine Streife der Bundespolizei geht durch das Terminal 1 des Flughafens in Frankfurt.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Ein Mann hat bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen in Frankfurt mehrfach fälschlicherweise behauptet, drei Handgranaten am Körper zu tragen. Er habe am Samstag mithilfe dieses «Scherzes» versucht, schneller durch die Flugkontrolle zu kommen, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit. Doch damit sorgte der 37-Jährige für das genaue Gegenteil: Die Bundespolizei musste den Mann, seine Begleitpersonen sowie das Gepäck erneut kontrollieren. Granaten fanden sie nicht. Der Mann gab an, die Behauptung sei nicht ernst gemeint gewesen. Er habe nur aufgrund der lang dauernden Kontrolle nicht seinen Flug nach Graz verpassen wollen. Den 37-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat. Auch um ein neues Ticket musste er sich wohl bemühen - er verpasste laut Polizei seinen Flug.

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