1. FC Union Berlin

Schlusslicht-Fluch: Vielleicht eine mentale Geschichte

Urs Fischer hält den Schlusslicht-Fluch des 1. FC Union Berlin womöglich auch für eine Kopfsache. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild
Urs Fischer hält den Schlusslicht-Fluch des 1. FC Union Berlin womöglich auch für eine Kopfsache.

Berlin (dpa) - Urs Fischer hält den Schlusslicht-Fluch des 1. FC Union Berlin womöglich auch für eine Kopfsache. Der aktuelle Tabellendritte konnte die vergangenen sechs Partien gegen den jeweiligen Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga nicht gewinnen. Und am Samstag (15.00 Uhr/Sky) gastiert im VfB Stuttgart der 18. im Ranking im Stadion An der Alten Försterei. «Vielleicht ist es auch ein bisschen eine mentale Geschichte», sagte Fischer am Donnerstag. «Da haben uns die letzten Spiele nicht geholfen.»

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Erst im Februar waren die Eisernen nicht über ein 0:0 zuhause gegen den damaligen Tabellenletzten FC Schalke 04 hinausgekommen. Im Oktober vergangenen Jahres hatten sie sogar 1:2 beim VfL Bochum verloren, der damals Schlusslicht gewesen war. Samstag hätten sie einen neuen Versuch, betonte Fischer. An der Herangehensweise will er nichts ändern.

In der Tabelle wollen die Unioner mit einem Sieg ihre Ansprüche auf einen internationalen Startplatz bekräftigen. Sie haben auf Spitzenreiter Borussia Dortmund fünf Punkte Rückstand, auf Titelverteidiger FC Bayern vier. Eine Woche nach dem Klassiker zwischen dem BVB und den gastgebenden Münchnern am Samstag spielt der 1. FC Union bei den Westfalen.

Fischer wollte sich damit aber ebenso wenig beschäftigen wie mit der Frage nach den Chancen der Eisernen im Meisterkampf. «Union spielt gegen Stuttgart und alles andere interessiert mich nicht», sagte 57 Jahre alte Schweizer.