Schnitt- und Schürfwunden

Sechs Leichtverletzte bei Busunfall

Ein Linienbus stößt auf einer Landstraße mit einem Sprinter zusammen. Der Bus hebt von der Fahrbahn ab, dann zersplittern die Scheiben.

Nach einem Zusammenstoß mit einem Transporter hob ein Linienbus bei Langenselbold kurzzeitig ab. Sechs Fahrgäste wurden leicht verletzt. (Symbolbild) Foto: Jens Kalaene/dpa
Nach einem Zusammenstoß mit einem Transporter hob ein Linienbus bei Langenselbold kurzzeitig ab. Sechs Fahrgäste wurden leicht verletzt. (Symbolbild)

Langenselbold (dpa/lhe) - Sechs Fahrgäste sind bei einem Unfall mit einem Linienbus und einem Transporter leicht verletzt worden. Der Unfall geschah laut Polizei am Nachmittag auf einer Landesstraße bei Langenselbold (Main-Kinzig-Kreis). 

Laut Polizei war ein 29 Jahre alter Fahrer eines Sprinters zwischen dem Langenselbolder Bahnhof und Neuenhaßlau unterwegs, als sein Kastenwagen aus bislang ungeklärter Ursache offenbar auf die Gegenfahrbahn geriet. «Der Fahrer eines entgegenkommenden Linienbusses versuchte noch, durch ein Ausweichmanöver eine Kollision zu verhindern. Dennoch stießen beide Fahrzeuge zusammen», so die Polizei.

Bus hebt von der Fahrbahn ab

Infolge des Zusammenpralls sei der hintere Teil des Gelenkbusses ins Schlingern geraten, schildert die Polizei: «Der Bus schaukelte sich auf, hob nach bisherigen Erkenntnissen kurzzeitig leicht von der Fahrbahn ab und setzte anschließend wieder auf der Straße auf. Dabei zersprangen mehrere Fenster im Fahrgastbereich.»

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Durch die umherfliegenden Glassplitter und die Wucht des Aufpralls erlitten insgesamt sechs Fahrgäste leichte Verletzungen, darunter Schnitt- und Schürfwunden. Rettungskräfte versorgten die Betroffenen vor Ort und brachten fünf von ihnen anschließend in umliegende Krankenhäuser.

Der Busfahrer sowie der Sprinter-Fahrer blieben nach aktuellem Stand unverletzt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen auf der Landesstraße. Die Polizeistation Langenselbold hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.