So war das Museumsuferfest in Frankfurt
Mehr als 500 Veranstaltungen, Musik auf zwölf Bühnen und ein Feuerwerk mit Songs aus und für Frankfurt: Das Museumsuferfest hat Besucherinnen und Besuchern einen Mix aus Kultur und Party geboten.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Party, Konzerte, Kultur und Drachenbootrennen: Zahlreiche Menschen sind an diesem Wochenende zum Frankfurter Museumsuferfest gekommen. Die Veranstaltung lief einem Polizeisprecher zufolge ohne nennenswerte Zwischenfälle ab. «Das verlief bislang überwiegend friedlich und ausgelassen», sagt er am Nachmittag. Auch das Wetter spielte mit: Es war weitgehend sommerlich, aber nicht zu heiß.
Mit mehr als 500 Einzelveranstaltungen und einer Million erwarteten Besuchern gilt das Museumsuferfest eines der größten Kulturfestivals Europas. 28 Museen, 12 Bühnen und 400 Stände verwandelten das Museumsufer erneut in ein Festgelände. Zum Abschluss war für den Abend wieder das traditionelle Feuerwerk geplant. Die begleitende Musikauswahl drehe sich in diesem Jahr um die Stadt Frankfurt, hieß es vorab bei den Veranstaltern.
Von Kunst und Kultur bis Tanzparty
An den drei Festtagen war für jeden und jede etwas dabei: Kultur- und Kunstliebhaber konnten das Wochenende in den Museen verbringen. Workshops, Führungen und Ausstellungen boten insbesondere für Familien ein reizvolles Angebot. Das Programm reichte von Aktionen wie dem «Antifaschistischen Hüpfen» im Museum für Angewandte Kunst oder Dialogen zwischen KI und Wasser im Museum Giersch.
Für einmalig sieben Euro konnten Besucherinnen und Besucher sich einen weißen Button sichern, der dann während des gesamten Festes Eintritt in alle teilnehmenden Museen gewährte.
Für diejenigen, die lieber ausgelassen feiern wollten, standen bis Sonntagabend zwölf Bühnen bereit - vom Latino-Treff über die Regenbogen Arena bis zur Rheinland-Pfalz Weinbühne. Mit dabei war in diesem Jahr auch die Batschkapp, die auf dem Museumsuferfest ihren 50. Geburtstag feierte.
Zum Schutz der Veranstaltung waren Sicherheitsbarrieren und Absperrungen aufgestellt worden. Zahlreiche Straßen wurden gesperrt. Dafür wurde aber laut Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) das Angebot des öffentlichen Nah- und Regionalverkehrs verstärkt.