Niedrigwasser

Spaziergänger findet qualmende Phosphorgranate am Rheinufer

Bei einem nächtlichen Spaziergang in Trebur entdeckt ein Mann eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg. Und stellt fest: Das Kampfmittel qualmt.

Der Finder alarmierte die Polizei, die wiederum den Kampfmittelräumdienst verständigte. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Der Finder alarmierte die Polizei, die wiederum den Kampfmittelräumdienst verständigte. (Symbolbild)

Trebur (dpa) - Mitten in der Nacht hat ein Spaziergänger am Rheinufer eine rauchende Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das aktuelle Niedrigwasser am Fluss hatte das Kampfmittel im südhessischen Trebur freigelegt, wie die Polizei mitteilte. Weil damit wieder Luft an die Granate gelangte, reagierte der Phosphor demnach mit dem Sauerstoff, sodass Qualm von dem alten Kampfmittel aufstieg.

Der Spaziergänger habe daraufhin die Polizei gerufen. Noch in der Nacht machten die Einsatzkräfte vom Kampfmittelräumdienst die Granate unschädlich und transportierten sie ab. 

Aktuell kann es der Polizei zufolge wegen des niedrigen Wasserstandes häufiger passieren, dass Überreste aus dem Krieg wieder ans Tageslicht kommen. Wer Kampfmittel entdeckt, sollte sie demnach nicht berühren, sondern Abstand halten und sofort die Polizei anrufen.

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