Spedition Betz International geht an Aventra
Die Spedition Betz International findet mit Aventra einen neuen Eigentümer. Was der Verkauf für die Beschäftigten und den Fortbestand des Betriebs bedeutet.
Tübingen (dpa) - Die finanziell angeschlagene Spedition Betz International wird im Zuge des Insolvenzverfahrens an Aventra verkauft worden. Dies teilte Insolvenzverwalter Dirk Poff in Tübingen mit. Über die finanziellen Details wurden keine Angaben gemacht. Die Transaktion sichere die überwiegende Mehrheit der Arbeitsplätze. Das Unternehmen soll weiter betrieben werden und weiterhin Kunden aus den Bereichen Automobilindustrie, Präzisionsfertigung und Logistik bedienen. Aventra ist eigenen Angaben zufolge ein Dienstleister für den Straßengüterverkehr.
Das schwäbische Unternehmen aus Sonnenbühl (Kreis Reutlingen) hatte früheren Angaben zufolge zuletzt 140 Beschäftigte und auf eine Sanierung im Insolvenzverfahren gesetzt. Bei der Spedition waren im April 72 Fahrzeuge im Einsatz. Mit dem Insolvenzantrag hatte Betz International auf eine Kombination aus konjunktureller Schwäche und beispielloser Kostenexplosion im Logistiksektor reagiert.