Tierseuche

Sperrzone nach Schweinepest-Fund ausgeweitet

Wegen eines infizierten Wildschweins verschärft der Kreis Marburg-Biedenkopf die Maßnahmen. Die Jagdregeln in der Region werden angepasst.

Bei einem Wildschwein nahe der Landesgrenze wurde das Virus entdeckt. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
Bei einem Wildschwein nahe der Landesgrenze wurde das Virus entdeckt.

Marburg (dpa/lhe) - Nach dem Fund eines mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweins hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf die Sperrzone vergrößert. Betroffen von der ab Mittwoch geltenden Verfügung seien Gebiete in der Gemeinde Breidenbach und der Stadt Biedenkopf, teilte der Kreis mit. 

In der Sperrzone gelten insbesondere strengere Regeln bei der Jagd, zudem wird zu einer verstärkten Jagd auf Wildschweine aufgerufen. Das Virus wurde Anfang Mai im nordrhein-westfälischen Deuz gefunden, etwa 5,5 Kilometer von der hessischen Landesgrenze entfernt. 

Der erste Fall von Schweinepest in Hessen war am 15. Juni 2024 im Kreis Groß-Gerau nachgewiesen worden. Das Virus ist hoch ansteckend und für Schweine fast immer tödlich, für Menschen ist es ungefährlich.

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