DFB-Pokal

Statt Pokal-Debüt: Torwart Stein fehlt Hansa gegen Stuttgart

Eigentlich sollte Stein im Pokal sein Pflichtspiel-Debüt für Hansa feiern – doch eine Verletzung stoppt ihn. Dennoch hoffen die Rostocker auf eine Überraschung gegen den Pokalsieger von 2025.

Hofft auf eine Überraschung im Pokal: Hansa-Coach Daniel Brinkmann. (Archivbild) Foto: Frank Hammerschmidt/dpa
Hofft auf eine Überraschung im Pokal: Hansa-Coach Daniel Brinkmann. (Archivbild)

Rostock (dpa) - Anders als geplant muss Torhüter Yannic Stein vom FC Hansa Rostock auf sein Debüt im DFB-Pokal warten. Der 21-jährige Neuzugang hätte nach Angaben seines Trainers Daniel Brinkmann am Freitagabend (20.45 Uhr/Sky und ZDF) gegen den VfB Stuttgart zum Einsatz kommen sollen. Allerdings bremst ihn eine Verletzung aus. «Wir warten noch auf eine Meinung der Ärzte», sagte Brinkmann. «Aber es kann schon sein, dass er uns eine Weile fehlen wird.»

Stein kam im Sommer vom 1. FC Union Berlin an die Ostsee, musste an den ersten beiden Spieltagen der 3. Fußball-Liga allerdings Luca Unbehaun den Vortritt lassen. Im Pokal hätte Stein nun im Tor stehen sollen, bestätigte Brinkmann. «Das ist natürlich ein Highlight-Spiel, auf das er sich gefreut hat und ich ehrlich gesagt auch, weil ich ihn auf diesem Niveau sehen wollte. Das wird jetzt nicht klappen.»

Keine Zusatzmotivation nötig

Im nahezu ausverkauften Stadion wird der FC Hansa laut Brinkmann keine Zusatzmotivation brauchen. «Es ist eine extrem schwere Aufgabe und wir brauchen das notwendige Glück. Aber es gibt auch schönere Lose für Stuttgart», meinte er.

Immer top informiert mit dem WNOZ-WhatsApp-Kanal!

Breaking News, spannende Hintergründe und Newsletter: Mit unserem WhatsApp-Kanal bleiben Sie stets über Weinheim, den Odenwald und die Metropolregion informiert.

Impressum

Zwischen 2018 und 2020 trafen die beiden Clubs dreimal in der ersten Runde aufeinander. Zweimal gewannen die Schwaben, einmal Hansa Rostock: Am 18. August 2018 trafen Cebio Soukou und Mirnes Pepic und machten aus dem Abend eine «magische Hansa-Nacht», wie der «Kicker» titelte.