Messerangriff

Streit um Waschmaschine endet blutig - Untersuchungshaft

In einer Metzinger Geflüchtetenunterkunft eskaliert eine Auseinandersetzung. Ein Messer ist im Spiel - und dann wird ein Mann verletzt. Wovon die Ermittler ausgehen.

Ein mutmaßlicher Messerangreifer wollte Anzeige erstatten, wurde dann aber selbst festgenommen. (Symbolbild) Foto: Peter Kneffel/dpa
Ein mutmaßlicher Messerangreifer wollte Anzeige erstatten, wurde dann aber selbst festgenommen. (Symbolbild)

Metzingen (dpa/lsw) - Nach einem mutmaßlichen Messerangriff in einer Geflüchtetenunterkunft in Metzingen (Kreis Reutlingen) ist ein Mann in Untersuchungshaft gekommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, ermitteln sie wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen den 25-jährigen syrischen Staatsangehörigen. 

Ihren Erkenntnissen nach soll es am Samstag in der Unterkunft wegen einer defekten Waschmaschine zu einem Streit gekommen sein. In der Folge soll der Verdächtige einem anderen Mann mit einem Messer in den Rücken gestochen haben und dann geflohen sein. 

Das Opfer sei danach selbst zum Metzinger Polizeirevier gekommen und anschließend von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht worden. Der mutmaßliche Angreifer kam später ebenfalls zum Polizeirevier Esslingen und wollte seinerseits Anzeige erstatten. Der Mann wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

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