Tarifkonflikt

Tarifeinigung: 230 Euro mehr für Spielbank-Beschäftigte

Tarifeinigung für Spielbank-Mitarbeiter: Die Gewerkschaft spricht von einem «großen Erfolg». Zuvor gab es einen Warnstreik.

Einigung im Tarifkonflikt mit Spielbanken. (Archivbild) Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
Einigung im Tarifkonflikt mit Spielbanken. (Archivbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Im Tarifkonflikt bei den baden-württembergischen Spielbanken gibt es eine Einigung: Die Gehälter für die über 500 Beschäftigten werden rückwirkend zum 1. Januar um 230 Euro monatlich angehoben, wie die Gewerkschaft Verdi in Stuttgart mitteilte. Das Ergebnis sei ein großer Erfolg und nur möglich gewesen durch den ersten Warnstreik in der Geschichte der Landestochter. An der Aktion hatten sich Beschäftigte der Spielbanken in Baden-Baden, Stuttgart und Konstanz beteiligt. Die Arbeitgeber kritisierten den Warnstreik scharf.

Verdi hatte in der laufenden Tarifrunde einen Sockelbetrag von 350 Euro plus drei Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2026 gefordert. In zwei Gesprächsrunden gab es keine Verständigung.