Demos gegen Krieg

Tausende fordern Frieden bei Ostermärschen im Südwesten

Für manche gehören Friedens-Demos zu Ostern wie für andere die Schokoeier. Seit Jahrzehnten wird in Deutschland rund ums Fest protestiert. Ein Höhepunkt im Südwesten war am Karsamstag.

Fordern Frieden: Demonstrierende in der Stuttgarter Innenstadt. Foto: Enrique Kaczor/dpa
Fordern Frieden: Demonstrierende in der Stuttgarter Innenstadt.

Stuttgart (dpa/lsw) - Bei traditionellen Ostermärschen der Friedensbewegung sind in Baden-Württemberg Tausende Menschen auf die Straßen gegangen. Sie demonstrierten unter anderem gegen die militärische Aufrüstung in Deutschland und für ein schnelles Ende des Kriegs im Iran. In Stuttgart zählte die Polizei rund 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in Freiburg 400 und in Mannheim etwa 400 bis 500. Ein Sprecher des Netzwerks Friedenskooperative ging von 800 Menschen in Mannheim aus. Für weitere Städte lagen zunächst keine Zahlen vor. Demonstrationen waren zudem in Ellwangen, Heidelberg oder Kehl geplant. 

Im Zentrum vieler Aktionen stand der Krieg im Iran sowie die Gewalt in Israel, Palästina und Libanon. Aber auch ein Waffenstillstand im Krieg Russlands gegen die Ukraine wurde erneut gefordert. Das klassische Thema, die weltweite nukleare Abrüstung, stehe den Organisatoren zufolge in diesem Jahr angesichts der aktuellen Bedrohungslage besonders im Fokus.

Seit mehr als 60 Jahren wird an Ostern für Frieden und gegen Atomwaffen demonstriert. Getragen werden die Ostermärsche von regionalen Friedensgruppen, Gewerkschaften und Parteien.

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