Tierschutz-Verstöße bei Tiertransport aus Bulgarien entdeckt
Ein Hund zu schwach zum Weiterreisen, Katzen verängstigt: Das Veterinäramt greift in Langenau ein. Was passiert mit den Tieren?
Langenau (dpa/lsw) - Verängstigte, apathische Hunde und Katzen mit zu wenig Wasser: Bei einer Kontrolle eines Kleintiertransports aus Bulgarien nach einem Hinweis hat das Veterinäramt in Langenau (Alb-Donau-Kreis) Verstöße gegen den Tierschutz festgestellt. Wie die Polizei mitteilte, sollten die Tiere mehreren Kunden nahe einer Autobahn übergeben werden. Der Transport wurde daraufhin zu einem Tierheim gebracht. Ein nicht mehr transportfähiger Hund wurde beschlagnahmt.
Acht Katzen und drei Hunde wurden zum Abschluss der Kontrolle an ihre neuen Besitzer übergeben. Das Veterinäramt kündigte laut Polizei an, die Fahrerin und den Fahrer des Transports anzuzeigen. Weitere Verstöße werden geprüft.