Unwetter erwartet - Gewitterschäden in Hersfeld-Rotenburg
Der DWD warnt vor lokalen Unwettern in Hessen. Derweil muss die Feuerwehr im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.
Offenbach/Hersfeld-Rotenburg (dpa) - Unwetter haben im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr geführt. Eine große Gewitterzelle sei am Donnerstagnachmittag über die Region gezogen, am stärksten betroffen gewesen seien Städte Bebra und Rotenburg, teile der Landkreis mit. Dort sei es eines der stärksten Gewitter der vergangenen Jahre gewesen.
Unterdessen warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach in Hessen vor weiteren Gewittern. Dabei bestehe lokale Unwettergefahr durch Starkregen in der Osthälfte des Landes mit bis zu 40 bis 60 Litern pro Quadratmetern in kurzer Zeit, rund zwei Zentimeter großem Hagel und stürmischen Böen. In der Nacht zum Freitag würden die Gewitter nachlassen, so die Meteorologen. Konkret wurde bis 19.30 Uhr vor schweren Gewittern und damit einhergehenden Gefahren gewarnt, beispielsweise durch Blitzeinschlag, umfallende Bäume, Überflutungen von Straßen oder Kellern.
Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg rückte die dortige Freiwillige Feuerwehr bis zum frühen Abend zu mehr als 200 Einsätzen aus. «In Rotenburg sind wir aktuell bei rund 70 gemeldeten Lagen, in Bebra sogar bei rund 130», erklärt Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung. Dabei sei es vor allem um vollgelaufene Keller und überflutete Straßen gegangen. «Das gesamte Ausmaß werden wir wohl erst in den nächsten Stunden und Tagen feststellen können.»
Laut den Angaben bleiben die beruflichen Schulen in Bebra am Freitag geschlossen, da die Räume mit Wasser vollgelaufen sind. Der Unterricht werde im Distanzunterricht durchgeführt.