BGH verwirft Revision

Urteil nach Tod von Marbacher Feuerwehrfrau rechtskräftig

Ein junger Mann tötet seine Frau und versucht die Leiche zu verbrennen. Dabei riskiert er auch noch das Leben Dutzender Nachbarn. Der Bundesgerichtshof bestätigt nun das Urteil.

Das Urteil wegen Totschlags und besonders schwerer Brandstiftung ist rechtskräftig. (Archivbild) Foto: Martin Oversohl/dpa
Das Urteil wegen Totschlags und besonders schwerer Brandstiftung ist rechtskräftig. (Archivbild)

Heilbronn/Marbach (dpa/lsw) - Das Urteil gegen den Ehemann einer getöteten Feuerwehrfrau aus Marbach am Neckar (Landkreis Ludwigsburg) ist nach einem Beschluss des Bundesgerichtshofes (BGH) rechtskräftig. Der BGH habe die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen, teilte das Landgericht Heilbronn mit. Das Gericht hatte den zum Zeitpunkt des Urteils 29-Jährigen wegen Totschlags und besonders schwerer Brandstiftung schuldig gesprochen. Es verhängte eine Haftstrafe von 14 Jahren. 

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Der ebenfalls bei der Feuerwehr engagierte Mann soll die 28-Jährige im August 2023 in Marbach am Neckar nach einem nächtlichen Streit um eine Trennung bewusstlos geschlagen, erstickt und in den Keller des Nachbarhauses geschleppt haben. Dort legte er nach Überzeugung der Strafkammer ein Feuer, um die Tat zu verschleiern. Dutzende schlafende Nachbarn ließ er ahnungslos zurück. Allerdings hatten drei Bewohner des Hauses den Streit mitbekommen und später die Feuerwehr alarmiert.