Schleierfahndung im Allgäu

Vier Kilogramm Kokain in Schmugglerversteck auf A7 entdeckt

Ein präpariertes Auto, ein geheimes Versteck und kiloweise illegale Fracht: Nach einem größeren Drogenfund auf der Autobahn 7 sitzt ein mutmaßlicher Kurier hinter Gittern.

Rund vier Kilogramm Kokain stellten Schleierfahnder bei einer Kontrolle auf der A7 nahe Dietmannsried (Landkreis Oberallgäu) sicher. (Symbolbild) Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Rund vier Kilogramm Kokain stellten Schleierfahnder bei einer Kontrolle auf der A7 nahe Dietmannsried (Landkreis Oberallgäu) sicher. (Symbolbild)

Dietmannsried (dpa) - Einen empfindlichen Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel haben Fahnder im Allgäu gelandet. Bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn 7 nahe dem schwäbischen Dietmannsried entdeckten Beamte rund vier Kilogramm Kokain. Wie die Polizei mitteilte, hatten Einsatzkräfte der Grenzpolizeiinspektion Pfronten den Wagen mit italienischer Zulassung am Sonntag gestoppt. 

Das Fahrzeug wurde auf einem Parkplatz einer Rastanlage einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Dabei stießen die Polizisten im Inneren auf ein «professionelles Schmugglerversteck», wie es hieß. Darin befand sich das in mehreren Paketen verpackte Kokain. Zudem führte der 29 Jahre alte Fahrer Bargeld im oberen dreistelligen Bereich mit sich. Die Beamten stellten das Rauschgift, das Geld sowie das Auto sicher.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ am Montag einen Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Beschuldigte befinde sich nun in einer Justizvollzugsanstalt, wie es vonseiten der Ermittler hieß.

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