Kampf um die Krone

Wahl der «Deutschen Weinmajestät» beginnt - Auch Mann dabei

Die Weinkönigin gilt als wichtigste Botschafterin der Branche. Eine Jury bestimmt, wer ins Finale einzieht - und wer nach Hause fährt. Die spannende Frage: Könnte es erstmals einen Weinkönig geben?

Zehn Frauen und ein Mann treten in diesem Jahr an. Foto: Uwe Anspach/dpa
Zehn Frauen und ein Mann treten in diesem Jahr an.

Neustadt an der Weinstraße (dpa/lrs) - Zehn Frauen und ein Mann: Wer schafft es ins Finale der Wahl zur «Deutschen Weinmajestät»? Heute entscheidet sich in Neustadt an der Weinstraße, welche fünf der elf Kandidatinnen und Kandidaten in einer Woche bei der Endausscheidung antreten dürfen. Ab 15.00 Uhr stellt sich die Gruppe im Saalbau den Fragen einer rund 70-köpfigen Expertenjury.

Bei der Vorentscheidung geht es um Fachwissen rund um Weinbau, Kellerwirtschaft und Weinmarketing. Auch Auftreten und Persönlichkeit spielen eine Rolle. An den Start gehen elf Anbaugebiete von der Ahr bis nach Württemberg. Sachsen und Nahe entsenden diesmal keinen Vertreter.

Die fünf Finalisten kämpfen am 25. September in Neustadt um den traditionsreichen Titel, der zum 78. Mal vergeben wird. Dann wird geklärt, wer die Nachfolge von Amtsinhaberin Anna Zenz von der Mosel antritt. Gewinnt eine Frau, wird sie zur Weinkönigin, gewinnt der Mann, trägt er den Premierentitel Deutscher Weinkönig. Das Amt wirbt seit 1949 für die Branche.

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