Handball-Bundesliga

Wetzlar reagiert auf Zelenovic-Ausfall

Die HSG Wetzlar findet nach der schweren Knieverletzung von Handball-Profi Nemanja Zelenovic eine Lösung. Allerdings ist der Neuzugang nur eine kurzfristige Hilfe.

Die HSG Wetzlar hat auf die schwere Verletzung von Handball-Profi Nemanja Zelenovic reagiert. Foto: Soeren Stache/dpa
Die HSG Wetzlar hat auf die schwere Verletzung von Handball-Profi Nemanja Zelenovic reagiert.

Wetzlar (dpa/lhe) - Handball-Bundesligist HSG Wetzlar hat auf die schwere Knieverletzung von Rückraumspieler Nemanja Zelenovic reagiert und Niklas Theiß vom Zweitligisten TV Hüttenberg mit einem Zweitspielrecht ausgestattet.

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«Wir freuen uns, dass uns Niklas in den Heimspielen am Samstag gegen Melsungen und vier Tage später gegen Leipzig zur Verfügung steht», sagte Jasmin Camdzic, Sportlicher Leiter bei den Hessen, laut Mitteilung über den 21 Jahre alten Neuzugang. Für eine mittel- beziehungsweise langfristige Lösung werde man sich auf dem Transfermarkt umschauen, erklärte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.

«Keine Wunderdinge erwarten»

Theiß trainierte am Mittwoch erstmals mit der Wetzlarer Mannschaft. «Wir können von ihm natürlich in der Kürze der Zeit keine Wunderdinge erwarten, sind aber einfach froh, erst einmal einen guten Backup für die Position im rechten Rückraum zu haben», erklärte Camdzic.

Zelenovic muss mindestens zehn Monate pausieren. Bei einer MRT-Untersuchung war bei dem 34 Jahre alten Serben ein Kreuzbandriss, ein Innenbandriss und ein Meniskusschaden festgestellt worden. Die Verletzung zog er sich am Samstag bei der 24:35-Niederlage beim THW Kiel zu. Kurz vor der Pause war er ohne Einwirkung eines Gegenspielers umgeknickt.