Kommunen

Wiesbaden zählt erstmals mehr als 300.000 Einwohner

Ein Blick ins Melderegister von Wiesbaden zeigt, dass die hessische Landeshauptstadt inzwischen mehr als 300.000 Einwohner hat. Dazu hat auch ein Krieg beigetragen.

Wiesbaden wächst - die Einwohnerzahl überspringt die Marke von 300 000 Einwohnern. (Archivbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Wiesbaden wächst - die Einwohnerzahl überspringt die Marke von 300 000 Einwohnern. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden hat zum ersten Mal die Marke von 300.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten. «Die aktuelle Auswertung aus dem Melderegister des Amts für Statistik und Stadtforschung ergab im Januar eine Bevölkerungszahl von 300.089 wohnhaften Personen», teilte die Kommune mit. 

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Die wachsende Einwohnerzahl sei in den vergangenen Jahren vor allem von einem positiven Wanderungssaldo angetrieben worden. Der Zuzug ukrainischer Kriegsflüchtlinge nach Russlands Überfall ihrer Heimat vor drei Jahren «hat zum Überschreiten der 300.000er-Einwohnermarke beigetragen», hieß es weiter. 

1905 schon mehr als 100.000 Einwohner

Wiesbaden habe 1905 mit 100.953 Einwohnern erstmals den Status einer Großstadt erreicht. «Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte ein starkes Wachstum ein, sodass bei der Volkszählung 1950 bereits 220.741 Personen gezählt wurden. Der Zensus 2022 ermittelte eine Anzahl von 284.260 Einwohnerinnen und Einwohnern», teilte die Kommune weiter mit.