Wahlen

Wiesbadener OB-Wahl geht in die zweite Runde

Ungewöhnlich viele Bewerber drängen auf den Chefsessel im Wiesbadener Rathaus. Wenig überraschend ist in drei Wochen eine Stichwahl nötig. Die Frauenquote der ersten Runde? Bescheiden.

Rathaus in Wiesbaden: Von hier aus wird Hessens Landeshauptstadt regiert. (Archivbild) Foto: Jörg Halisch/dpa
Rathaus in Wiesbaden: Von hier aus wird Hessens Landeshauptstadt regiert. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Bei der Kür des Wiesbadener Oberbürgermeisters in Hessens Landeshauptstadt kommt es am 30. März zu einer Stichwahl. In der ersten Runde hat nach Mitteilung der Stadtverwaltung keiner der zehn Kandidaten mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten. 

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Daher ist eine endgültige Entscheidung nötig zwischen Amtsinhaber Gert-Uwe Mende (SPD) und dem parteilosen Thilo von Debschitz, der von CDU und FDP unterstützt wird. Mende bekam in der ersten Runde der OB-Wahl 37,70 Prozent und von Debschitz 30,11 Prozent der Stimmen. Den dritten Platz belegte die einzige Frau der zehnköpfigen Kandidatengruppe, Gesine Bonnet (Grüne), mit 14,58 Prozent.

Wahlbeteiligung gut 43 Prozent

Die Wahlbeteiligung lag laut der Stadtverwaltung bei 43,27 Prozent. Wiesbaden hat rund 300.000 Einwohner und fast 208.500 Wahlberechtigte bei OB-Wahlen. Die erste Runde fand nur zwei Wochen nach der vorgezogenen Bundestagswahl statt. Amtsinhaber Mende sitzt seit 2019 auf dem Chefsessel im Rathaus. Manche der Kandidaten der ersten Abstimmung sind wenig bekannt. Die Amtszeit der Wiesbadener Rathauschefs dauert regulär sechs Jahre.