Neuer Bundestag

Wirtschaft gratuliert Union und vermisst FDP

Deutschland hat gewählt, die Zeichen stehen auf eine neue unionsgeführte geführte Bundesregierung. Was erwartet die hessische Wirtschaft?

Auch Hessens Wählerinnen und Wähler haben einen neuen Bundestag in Berlin mitgewählt. Foto: Joerg Carstensen/dpa
Auch Hessens Wählerinnen und Wähler haben einen neuen Bundestag in Berlin mitgewählt.

Frankfurt/Main/Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Wirtschaft hat der Union zum Wahlsieg gratuliert – und das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag bedauert. Damit gehe «eine wichtige liberale Stimme verloren. Das ist ein herber Verlust für die Meinungsvielfalt in unserem Parlament», teilte der Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Wolf Matthias Mang, mit. 

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Er sagte: «Im dritten Jahr der Rezession brauchen wir schnell eine handlungsfähige Regierung. Die neue Bundesregierung muss endlich eine wirtschaftsfreundliche Wachstumspolitik machen und den Irrweg von Bevormundung und Überregulierung der letzten Jahre verlassen.» Auch Reformverweigerung habe «zur längsten Rezessionsphase der Nachkriegszeit geführt und die extremen Parteien gestärkt – an beiden Rändern».

Entschlossene Wirtschaftspolitik gefordert

Der Hessische Industrie- und Handelskammertag forderte ebenfalls die Politik auf, «schnell zu einer Regierungskoalition zu finden und den Weg zu einer entschlossenen Wirtschaftspolitik zu beschreiten». Rasche und verlässliche Maßnahmen seien nötig angesichts «einer anhaltend schwachen Konjunktur, zunehmenden Fachkräftemangels, hoher Energiekosten und wachsender Bürokratie». 

Die Union mit Kanzlerkandidat Friedrich Merz hatte die Bundestagswahl gewonnen – mit großem Abstand vor der zweitplatzierten AfD und der SPD, die auf ein historisches Tief stürzte. BSW und FDP scheiterten laut dem vorläufigen Ergebnis an der Fünf-Prozent-Hürde und verpassten den Einzug ins Parlament.