Schwarzarbeit

Zoll, Polizei und Ordnungsamt kontrollieren Cafés und Bars

Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll".

Frankfurt (dpa/lhe) - Bei einer Kontrollaktion unter anderem im Kampf gegen Schwarzarbeit hat das Hauptzollamt 18 Cafés, Shisha-Bars und Spielstätten in Frankfurt geprüft. Wie die Ermittler am Montag mitteilten, wurden bei dem Einsatz am vergangenen Freitag 52 Personen kontrolliert. Die Zöllnerinnen und Zöllner waren gemeinsam mit Kollegen von der Polizei, vom Ordnungsamt und vom Finanzamt unterwegs.

«Neben der Feststellung von Verstößen ging es bei diesem Einsatz insbesondere darum, delikts- und behördenübergreifend Erkenntnisse über clanähnliche Strukturen zu gewinnen», teilte das Hauptzollamt mit.

Es seien allein 46 Verstöße gegen die Meldepflicht zur Sozialversicherung festgestellt worden. In 16 Fällen sei mutmaßlich der gesetzliche Mindestlohn nicht gezahlt worden. Der Zoll stellte den Angaben zufolge zwei Kilogramm unversteuerten Tabaks sicher.

Das Finanzamt vollstreckte mehr als 1200 Euro Steuerschulden und stellte bei seinen Kassenprüfungen in sieben Fällen Verstöße fest, wie es weiter in der Mitteilung hieß. Das Ordnungsamt habe auch sechs nicht zugelassene Glücksspielgeräte aus dem Verkehr gezogen.