Sommerliche Trockenheit

Zu trocken - Frankfurt verbietet Grillen mit offenem Feuer

Es regnet zu wenig: Mit einem Grillverbot will die Stadt Frankfurt die städtischen Grünanlagen schützen. Was man zur Verbotsregelung wissen muss.

Das Verbot tritt ab dem 24. Juni in Kraft. (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Das Verbot tritt ab dem 24. Juni in Kraft. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Wegen anhaltender Trockenheit verbietet die Stadt Frankfurt am Main ab dem 24. Juni das Grillen mit offenem Feuer. Das Verbot gelte auf allen öffentlichen Grillplätzen der Stadt, teilte die Stadt Frankfurt mit. Hintergrund sind die anhaltend trockenen Witterungsverhältnisse.

Von dem Verbot betroffen seien sowohl holz- und kohlenbetriebene Grills als auch Camping-, Gas- und Elektrogrills, hieß es. Das Verbot gelte bis auf weiteres und müsse aktiv vom Grünflächenamt wieder aufgehoben werden. Verboten ist laut Mitteilung zudem die Nutzung von Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden. Zudem warnt die Stadt davor, auf Friedhöfen Grablichter zu entzünden.

Grundlage der Bewertung der Gefahrenlage seien neben dem Waldbrand-Gefahrenindex auch der Grasland-Feuerindex, beide bereitgestellt durch den Deutschen Wetterdienst (DWD). Der Grasland-Feuerindex steigt laut DWD etwa für den Frankfurter Stadtteil Westend ab dem 24. Juni auf die vierte von fünf möglichen Warnstufen und vermeldet damit hohe Gefahr.

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