Diskussion um Installation

Zwei Millionen für Kunstwerk - Kritik überrascht Frankfurt

Ein schwebendes Kunstwerk für zwei Millionen Euro sorgt für Diskussionen. Frankfurts Kulturdezernentin zeigt Verständnis für die Kritikerinnen und Kritiker - ist aber überzeugt von dem «Experiment».

Die Installation sorgt in der Stadt für Diskussionen. Foto: Andreas Arnold/dpa
Die Installation sorgt in der Stadt für Diskussionen.

Frankfurt (dpa) - Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) ist von der deutlichen Kritik an einer neuen Kunstinstallation in der Innenstadt überrascht. Dass das Kunstwerk der US-amerikanische Künstlerin Janet Echelman so polarisieren werde, damit habe sie nicht gerechnet, sagte die Kulturdezernentin. Unter anderem die zwei Millionen Euro Kosten sorgen für Kritik. «Gleichwohl bin ich sehr überzeugt von diesem Experiment», sagte die Dezernentin.

Es geht um «A Sky Full of Hope - Earthtime 1.78 Frankfurt» - so heißt das transparente Gebilde, das über der Konstablerwache in Frankfurt hängt. In sieben Metern Höhe schwebt das 200 Quadratmeter große, rot-blaue Gebilde über dem Platz, gehalten von vier Pfosten. Drei Jahre lang soll das zwei Millionen Euro teure Kunstwerk dort hängen.

Kulturdezernentin Hartwig sagte, sie habe Verständnis für die Kritik. «Viele Menschen treibt ganz anderes um, sie haben finanzielle Sorgen, die Weltordnung verändert sich dramatisch und Unsicherheit greift um sich», sagte sie. «Und da geben wir als Stadt Frankfurt so viel Geld für ein Kunstwerk aus. Das gefällt nicht allen. Das nehmen wir sehr ernst.»

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