76. Verhandlungstag

Block-Prozess zieht sich weiter - neue Anträge und Zeugen

Noch ist die Beweisaufnahme im Block-Prozess nicht geschlossen: Das Gericht muss über zahlreiche neue Anträge entscheiden. Die Vorsitzende Richterin kündigt zudem noch eine Neuigkeit an.

Christina Block steht bereits seit Juli 2025 vor Gericht. Foto: Marcus Brandt/dpa Pool/dpa
Christina Block steht bereits seit Juli 2025 vor Gericht.

Hamburg (dpa) - In der Schlussphase des Prozesses um die Entführung der Block-Kinder muss sich das Landgericht Hamburg noch einmal mit zahlreichen Anträgen beschäftigen. Die Verteidigung der Angeklagten Christina Block habe 100 Blatt Papier eingereicht, sagte die Vorsitzende Richterin, Isabel Hildebrandt, am 76. Prozesstag. Es gebe zudem Anträge von weiteren Anwälten. Zudem kündigte Hildebrandt an, dass in der kommenden Woche erneut Zeugen gehört werden sollen.

Bis zum nächsten Verhandlungstag am Dienstag haben die Prozessbeteiligten die Gelegenheit, die Anträge zu lesen und können dann eine Stellungnahme abgeben. Hildebrandt hatte am Montag verkündet, dass Beweisanträge künftig schriftlich zu stellen sind, damit das Verfahren zügiger vorankommt.

Die 53 Jahre alte Unternehmerin Block ist angeklagt, nach einem langen Sorgerechtsstreit eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihren damals 10-jährigen Sohn und die damals 13 Jahre alte Tochter vom Wohnort des Vaters Stephan Hensel in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette Block House, Eugen Block, bestreitet das. Es gibt sechs weitere Angeklagte.

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