Meeressäuger in Not

Helfer wollen Hoffnung auf Wal-Befreiung nicht aufgeben

Ein gestrandeter Buckelwal vor Niendorf lebt, doch die Rettung verzögert sich. Größeres Gerät soll helfen – aber wohl erst ab Donnerstag.

In der Ostsee ist ein Wal gestrandet. Foto: Marcus Brandt/dpa
In der Ostsee ist ein Wal gestrandet.

Timmendorfer Strand (dpa) - Vor Niendorf an der Ostsee kämpft ein gestrandeter Buckelwal weiter ums Überleben. Er lebt und bewegt sich, wie ein dpa-Reporter am frühen Morgen vor Ort beobachtet. Der Bereich um den Wal ist demnach weiterhin abgesperrt, das Ordnungsamt kontrolliert, dass kein Unbeteiligter sich dem Wal nähert. Dies ist wichtig, damit das Tier nicht noch mehr gestresst wird.

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Das Jungtier liegt seit Montagfrüh auf einer Sandbank vor Niendorf, einem Ortsteil von Timmendorfer Strand an der Ostsee. Sein Rücken ragt aus dem Wasser. Ein weiterer Rettungsversuch am Dienstag mit einem Saugbagger war gescheitert. Der Bagger hatte nicht genug Kraft, um den festen Sand wegzuschaffen. Nun soll größeres Gerät Abhilfe schaffen, das aber voraussichtlich erst am Donnerstag zum Einsatz kommen kann.

Aber auch heute werde man wieder vor Ort sein, sagte Carsten Mannheimer von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd der Deutschen Presse-Agentur am frühen Morgen.