Kriminalität

Schüsse auf Rapperin: Kein neuer Prozess für Tory Lanez

Der kanadische Rapper wurde schuldig gesprochen, auf Megan Thee Stallion geschossen zu haben. Ihm drohen mehr als 20 Jahre Haft.

Los Angeles (dpa) - Wegen Schüssen auf die US-Rapperin Megan Thee Stallion (28, «Body») wurde der kanadische Rapper Tory Lanez (30, «Say It») bereits im Dezember für schuldig befunden. Ein Richter in Kalifornien hat nun den Antrag von Lanez auf ein neues Verfahren abgelehnt, wie US-Medien am Dienstag (Ortszeit) berichtete. Die Anwälte des Musikers hatten vergeblich argumentiert, dass Lanez keinen fairen Prozess erhalten habe.

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Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft soll das Strafmaß für den Rapper Mitte Juni verkündet werden. Lanez, mit bürgerlichem Namen Daystar Peterson, drohen mehr als 20 Jahre Haft.

Die Geschworenen hatten den Musiker unter anderem wegen eines Angriffs mit einer halbautomatischen Schusswaffe schuldig gesprochen. Bei dem Vorfall im Juli 2020 in Hollywood habe Lanez der Musikerin nach einem Streit Schusswunden an den Füßen zugefügt. Der Fall hatte in sozialen Medien für viel Aufsehen gesorgt.