Polizei im Einsatz

Neue Suche im Fall der vermissten Kerstin Lee Langley

Nachdem die Polizei am Freitag in der Oberpfalz menschliche Überreste ausgegraben hat, startet sie nun erneut eine Suche.

Kerstin Lee Langley gilt seit 2007 als vermisst. In der Oberpfalz sucht die Polizei nach der Frau. (Archivbild) Foto: Tizian Gerbing/dpa
Kerstin Lee Langley gilt seit 2007 als vermisst. In der Oberpfalz sucht die Polizei nach der Frau. (Archivbild)

Sulzbach-Rosenberg (dpa) - Die Suche nach der seit 2007 vermissten Kerstin Lee Langley aus Regensburg geht weiter. Die Polizei will im Tagesverlauf Sondierungsarbeiten in einem Waldstück in Sulzbach-Rosenberg aufnehmen. Am Freitag waren in der Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz menschliche Überreste gefunden worden.

Der Hinweis, der zu dem ersten Fundort führte, habe auch die zweite Stelle als möglichen Grabungsort umfasst, teilte die Polizei mit.

Ob die gefundenen Überreste Kerstin Lee Langley zuzuordnen sind, war zunächst unklar. Das Ergebnis einer rechtsmedizinischen Untersuchung dazu liege noch nicht vor, hieß es zu Wochenbeginn.

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Vom Bruder als vermisst gemeldet

Die damals 39 Jahre alte Kerstin Lee Langley war im Sommer 2007 von ihrem Bruder als vermisst gemeldet worden. Der Lebensgefährte der Frau gab laut den Ermittlern an, sie habe sich von ihm getrennt und sei mit einem alten Freund in einem dunklen Auto mit Deggendorfer Kennzeichen davongefahren. Bisher gelang es der Polizei nicht, diesen «alten Freund» ausfindig zu machen. 

Das bayerische Landeskriminalamt hat für entscheidende Hinweise eine Belohnung von 10.000 Euro ausgeschrieben.