Sondierungen

Spitzenvertreter von Union und SPD bei Scholz

Vor dem EU-Gipfel zur Sicherheitslage in Europa stimmten sich die Verhandler für eine schwarz-rote Koalition mit dem Kanzler ab – im Gepäck hatten sie ein riesiges Finanzpaket für Verteidigung.

Verhandler von Union und SPD tauschten sich mit Kanzler Scholz aus. (Foto Handout) Foto: Guido Bergmann/Bundesregierung/dpa
Verhandler von Union und SPD tauschten sich mit Kanzler Scholz aus. (Foto Handout)

Berlin (dpa) - Im Zuge der Sondierungen für eine neue Koalition haben sich Spitzenvertreter von Union und SPD mit dem scheidenden Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ausgetauscht. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt kamen dazu für eineinhalb Stunden ins Kanzleramt. An dem gemeinsamen Gespräch nahmen auch die SPD-Co-Chefs Lars Klingbeil und Saskia Esken teil. 

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Der Austausch mit Scholz sollte unter anderem der Abstimmung mit Blick auf den EU-Sondergipfel an diesem Donnerstag in Brüssel zur Sicherheitslage in Europa dienen, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit mitteilte.

Am Vorabend hatten sich CDU, CSU und SPD in ihren Sondierungen auf ein Paket für massive Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur verständigt. Dafür sollen noch mit dem alten Bundestag Schuldenregeln gelockert werden.