Iran-Krieg

Scholz zu Trumps Kritik an Merz: Beziehung hält das aus

Bundeskanzler Friedrich Merz kassiert nach seiner Kritik am US-Vorgehen im Iran heftige Kritik. US-Präsident Trump zürnt. Altbundeskanzler Scholz beschwichtigt.

Olaf Scholz sieht keinen Grund für Alarmismus nach dem Trump-Ausfall gegen Merz (Archivbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Olaf Scholz sieht keinen Grund für Alarmismus nach dem Trump-Ausfall gegen Merz (Archivbild)

New York (dpa) - Der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz hat gelassen auf den verbalen Angriff von US-Präsident Donald Trump gegen seinen Amtsnachfolger Friedrich Merz reagiert. «Ich bin davon überzeugt, dass die transatlantische Zusammenarbeit es aushält, dass wir unterschiedliche Sichten haben», sagte der SPD-Politiker in New York. Differenzen müssten nicht dazu führen, dass man schlechter zusammenarbeite. 

Scholz wurde in der US-Ostküstenmetropole mit der Leo-Baeck-Medaille für Verdienste um das jüdische Leben ausgezeichnet.

Trump hatte Merz angegriffen, nachdem der Bundeskanzler Kritik an der US-Offensive gegen den Iran geäußert hatte. «Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Merz (CDU) hatte der US-Regierung etwa vorgeworfen, keine Exit-Strategie für den Iran-Krieg zu haben.

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