Gaza-Krieg

Hamas-Zivilschutz: 17 Tote bei Luftangriff in Gaza

Zahlreiche Menschen sterben bei einem israelischen Luftangriff auf ein ehemaliges UN-Schulgebäude im Gazastreifen – laut Armee war es ein Hamas-Stützpunkt, laut Palästinensern ein Zufluchtsort.

Zerstörungen nach Angriff in Al-Bureidsch. (Archivbild) Foto: Marwan Dawood/XinHua/dpa
Zerstörungen nach Angriff in Al-Bureidsch. (Archivbild)

Gaza/Tel Aviv (dpa) - Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes mindestens 17 Menschen getötet worden, darunter auch Frauen und Minderjährige. Ziel des Angriffs war den Angaben zufolge ein ehemaliges UN-Schulgebäude im Flüchtlingsviertel Al-Bureidsch im Zentrum des Gazastreifens, das schwer beschädigt wurde. Dort hätten Binnenvertriebene Zuflucht gesucht. 

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Dutzende Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt, mehrere von ihnen befinden sich laut dem Al-Aksa-Krankenhaus in kritischem Zustand. Es wird befürchtet, dass noch weitere Opfer unter den Trümmern liegen.

Die israelische Armee erklärte, sie habe dort ein Kommando- und Kontrollzentrum der Hamas angegriffen, in dem sich Terroristen aufgehalten hätten. In dem Gebäude seien Waffen gelagert worden, mit denen israelische Zivilisten und Soldaten angegriffen werden sollten.