Nahost-Krieg

Israel: Terror-Kommandeur im Gazastreifen getötet

Israel hat einen weiteren hochrangigen Gegner im Gazastreifen getötet. Der Militärchef der Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Dschihad war erst seit Mai im Amt.

Der Palästinensische Islamische Dschihad gilt als eine der radikalsten militanten Gruppierungen im Nahen Osten. (Archivbild) Foto: Mohammed Talatene/dpa
Der Palästinensische Islamische Dschihad gilt als eine der radikalsten militanten Gruppierungen im Nahen Osten. (Archivbild)

Tel Aviv/Gaza (dpa) - Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben den Militärchef der Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) im Gazastreifen, Mohammed Abu Sachil, getötet. Er hatte das Amt erst im Mai übernommen, nachdem auch sein Vorgänger von der israelischen Armee getötet worden war. 

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Der Islamische Dschihad bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Tod Abu Sachils. Nach Angaben der Armee kam er bei einem Angriff auf eine ehemalige Schule im Norden des Gazastreifens ums Leben. Dabei seien auch sein Sohn und seine Tochter sowie drei weitere Personen getötet worden.

Der PIJ gilt als eine der radikalsten militanten Gruppierungen im Nahen Osten. Ihre Mitglieder feuern Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel ab. Die Organisation gilt jedoch als weniger schlagkräftig als die Hamas.

Auslöser des Kriegs war das Massaker der Hamas und anderer Gruppen wie dem PIJ in Israel am 7. Oktober 2023 mit 1.200 Toten und rund 250 Verschleppten.