Nahost-Krieg

Netanjahu: Iran kann kein Uran mehr anreichern

Seit 20 Tagen attackieren Israel und die USA den Iran mit schweren Luftangriffen. Dem israelischen Ministerpräsidenten zufolge hat die gemeinsame militärische Operation bereits Ergebnisse gebracht.

Israels Premier Netanjahu geht davon aus, dass der Iran kein Uran mehr anreichern und keine ballistischen Raketen mehr herstellen kann. Foto: Ronen Zvulun/Pool Reuters/AP/dpa
Israels Premier Netanjahu geht davon aus, dass der Iran kein Uran mehr anreichern und keine ballistischen Raketen mehr herstellen kann.

Jerusalem (dpa) - Nach knapp drei Wochen Krieg kann der Iran laut israelischem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu kein Uran mehr anreichern und auch keine ballistischen Raketen mehr herstellen. «Der Iran ist schwächer denn je», sagte er in Jerusalem nach Angaben der «Times of Israel». Die Angriffe auf den Mullah-Staat würden aber weitergehen, «so lange dies notwendig ist». 

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Netanjahu bekräftigte auf der Pressekonferenz die Ziele der Militärkampagne, die Israel und die USA gestartet haben. Es gehe darum, die Bedrohung auszuschalten, die von den nuklearen Ambitionen und von den ballistischen Raketen des Irans ausgehen würden. Damit werde man die Bedingungen dafür schaffen, dass sich das iranische Volk die Freiheit nehmen kann, «sein Schicksal selbst zu gestalten». 

Zum umstrittenen israelischen Angriff auf das iranische Ölfeld «South Pars» am Vortag sagte er: «Fakt Nummer eins: Israel hat allein gegen die Gasförderanlage gehandelt. Fakt Nummer zwei: Präsident Trump hat uns gebeten, künftig von (derartigen) Attacken abzusehen, und wir sehen davon ab.»