Iran-Krieg

Iran dementiert Angriff auf Aserbaidschan

Nach Drohneneinschlägen kündigt Aserbaidschan Vergeltungsmaßnahmen gegen den Iran an. Teheran weist die Vorwürfe zurück und macht ein anderes Land für den Angriff verantwortlich.

Aserbaidschan hat den iranischen Botschafter einbestellt. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Aserbaidschan hat den iranischen Botschafter einbestellt. (Archivbild)

Teheran/Baku (dpa) - Der iranische Generalstab weist Berichte über Drohnenangriffe auf Aserbaidschan zurück. In einer Erklärung hieß es, der Iran respektiere insbesondere die Souveränität der islamischen und benachbarten Länder. Zugleich beschuldigte der Generalstab Israel, hinter den Drohnengriffen zu stecken, und die Beziehungen zwischen islamischen Ländern stören zu wollen. 

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Zuvor hatte Aserbaidschan den Iran für Drohnenangriffe in der autonomen Exklave Nachitschewan verantwortlich gemacht und mit Vergeltung gedroht. Das Verteidigungsministerium bereite notwendige Vergeltungsmaßnahmen vor, hieß es.

Eine Drohne sei in der Abfertigungshalle des Flughafens eingeschlagen, eine weitere in der Nähe eines Schulgebäudes abgestützt, teilte das Außenministerium in Baku mit. Zwei Menschen seien verletzt worden, das Flughafengebäude sei beschädigt. 

Die Exklave Nachitschewan ist vom Kernland Aserbaidschans im Südkaukasus abgeschnitten - das Gebiet ist von Armenien, dem Iran und der Türkei umgeben.