UN-Generalsekretär

Strack-Zimmermann: «Guterres ist für sein Amt ungeeignet»

Guterres nannte die Tötung von Zivilisten im Gaza-Krieg als beispiellos in seiner Amtszeit. Damit zog er nicht zum ersten Mal Kritik auf sich. Er redet damit Antidemokraten das Wort, sagt die FDP-Politikerin.

UN-Generalsekretär António Guterres stand für seine Äußerungen zum Gaza-Krieg mehrfach in der Kritik. Foto: Craig Ruttle/AP/dpa
UN-Generalsekretär António Guterres stand für seine Äußerungen zum Gaza-Krieg mehrfach in der Kritik.

Berlin (dpa) - Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat UN-Generalsekretär António Guterres für Äußerungen zum Krieg in Nahost scharf kritisiert.

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«Der Kampf um eine neue Weltordnung ist im schlechtesten Sinne in vollem Gange. Statt seinen Job zu machen, redet UN-Generalsekretär Guterres den Antidemokraten das Wort, unterschlägt die Gräuel der Kriege in der Ukraine und in Syrien und setzt die völkerrechtswidrigen Angriffe auf diese beiden Länder mit dem legitimen Selbstverteidigungsrecht Israels gleich», sagte Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Sie stellte fest: «Guterres ist für sein Amt ungeeignet.»

Guterres hatte für Äußerungen mehrfach scharfe Kritik aus Israel auf sich gezogen. Zuletzt erklärte er, die Tötung von Zivilisten bei den Kampfeinsätzen des israelischen Militärs im Gazastreifen sei in seiner Amtszeit beispiellos. Er hat den Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober gegen Israel wiederholt scharf verurteilt.