Brandvorschriften

Pyrotechnik-Verbot in öffentlichen Räumen der Schweiz

41 Tote und zahlreiche Verletzte nach dem Brand von Crans-Montana – jetzt reagieren die Schweizer Behörden: Pyrotechnik in öffentlich zugänglichen Räumen ist ab April verboten.

Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana wird Pyrotechnik in öffentlich zugänglichen Räumen in der Schweiz verboten. (Archivbild) Foto: Cyril Zingaro/KEYSTONE/dpa
Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana wird Pyrotechnik in öffentlich zugänglichen Räumen in der Schweiz verboten. (Archivbild)

Bern (dpa) - In der Schweiz darf in öffentlich zugänglichen Räumen ab 1. April keine Pyrotechnik mehr gezündet werden. Darauf hat sich ein Gremium der Baudirektorinnen und -direktoren aller 26 Kantone geeinigt. Eine Revision der Schweizer Brandvorschriften ist ebenfalls im Gange. Die Abklärungen dauerten aber, die neuen Vorschriften sollen erst im Herbst 2027 in Kraft treten.

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Das Gremium zieht damit erste Lehren aus der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Dort war in der Silvesternacht durch eine funkensprühende Partyfontäne Schaustoff an der Decke in Brand geraten. 41 Menschen kamen ums Leben, Dutzende wurden zum größten Teil schwer verletzt.