Vergewaltigungs-Vorwürfe

Richter krank: Verhandlungstag gegen Høiby fällt aus

Eigentlich sollte die Staatsanwaltschaft heute bekanntgeben, welche Strafe sie für den Sohn der norwegischen Kronprinzessin fordert. Doch jetzt ist Geduld gefragt. Denn der Prozesstag fällt aus.

Staatsanwalt Sturla Henriksbø wollte heute eigentlich sein Plädoyer fortsetzen und bekanntgeben, welches Strafmaß er für den Sohn der norwegischen Kronprinzessin fordert. Foto: Ole Berg-Rusten/NTB/dpa
Staatsanwalt Sturla Henriksbø wollte heute eigentlich sein Plädoyer fortsetzen und bekanntgeben, welches Strafmaß er für den Sohn der norwegischen Kronprinzessin fordert.

Oslo (dpa) - Unerwartete Pause im Prozess gegen Marius Borg Høiby: Wegen einer Erkrankung des Richters fällt der Verhandlungstag am Dienstag aus. Dabei war dieser mit Spannung erwartet worden. Denn eigentlich wollte Staatsanwalt Sturla Henriksbø sein Plädoyer fortsetzen und bekanntgeben, welches Strafmaß er für den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin fordert. Das muss nun warten. Man hoffe, den Prozess am Mittwoch fortzusetzen und wie geplant am Donnerstag abschließen zu können, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts. Høiby ist in 40 Punkten angeklagt - darunter in vier Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht.

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