Finanzmärkte

Börsen in Ostasien sinken nach angekündigter US-Seeblockade

Die ostasiatischen Leitindizes sind negativ in die Handelswoche gestartet. Der Ölpreis ist erneut über eine psychologisch wichtige Marke gestiegen.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 ist mit leichten Kursverlusten in die Handelswoche gestartet. (Archivbild) Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa
Der japanische Leitindex Nikkei 225 ist mit leichten Kursverlusten in die Handelswoche gestartet. (Archivbild)

Seoul/Tokio/Hongkong (dpa) - Die Börsenkurse in Ostasien sind nach der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Seeblockade der Straße von Hormus mit Verlusten in die Handelswoche gestartet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank bis zum Vormittag (Ortszeit) um knapp 0,9 Prozent, der südkoreanische Kospi rangierte zum selben Zeitpunkt rund ein Prozent im Minus.

Der Hongkonger Hang Seng gab im Morgenhandel ebenfalls um ein Prozent nach. Nahezu unverändert hielt sich der in Shanghai gehandelte CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, mit einem Plus von 0,1 Prozent. Der australische S&P ASX 200 sank um 0,5 Prozent.

Die Märkte reagieren damit auf die von US-Präsident Donald Trump nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen mit dem Iran angekündigte Blockade der Straße von Hormus. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen. 

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Der Ölpreis für ein Fass (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juni ist daraufhin wieder leicht über die Marke von 100 Dollar gestiegen. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Straße von Hormus vor Iran abhängig.