Drohender Handelskrieg

EU-Ratspräsident setzt auf Freihandel mit anderen Partnern

Welche Konsequenzen muss die EU nach den Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump ziehen? Für den EU-Ratschef António Costa ist die Sache klar.

Fordert in Reaktion auf die Politik von Trump Tempo bei Freihandelsverhandlungen mit anderen Partnern: EU-Ratspräsident António Costa. (Archivbild) Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa
Fordert in Reaktion auf die Politik von Trump Tempo bei Freihandelsverhandlungen mit anderen Partnern: EU-Ratspräsident António Costa. (Archivbild)

Samarkand (dpa) - EU-Ratspräsident António Costa ruft nach den Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump zu einem Ausbau der Handelsbeziehungen zu anderen Ländern auf. Es sei nun an der Zeit, die geplanten neuen Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur und Mexiko zu ratifizieren, teilte Costa am Rande eines Gipfeltreffens mit Staats- und Regierungschefs zentralasiatischer Staaten in Usbekistan mit. Zudem sollten die Verhandlungen mit Indien und anderen wichtigen Partnern entscheidend vorgetrieben werden.

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«Der Handel ist ein starker Motor des globalen Wohlstands», betonte der frühere portugiesische Regierungschef. Die EU werde sich auch weiterhin entschieden für freien und fairen Handel einsetzen.