Luftverkehr

Lufthansa will Gewinn trotz Iran-Kriegs deutlich steigern

Lufthansa trotzt Iran-Krieg und Preisschock: Mit weniger Flügen, teureren Tickets und Sparmaßnahmen soll der Gewinn trotzdem steigen.

Zum Start ins Jahr konnte die Lufthansa ihren saisontypischen Verlust immerhin verringern.(Archivbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Zum Start ins Jahr konnte die Lufthansa ihren saisontypischen Verlust immerhin verringern.(Archivbild)

Frankfurt (dpa) - Die Lufthansa will in diesem Jahr den Ertrag trotz des Iran-Kriegs, gestiegener Kerosinpreise und Streiks ihrer Beschäftigten deutlich erhöhen. Der operative Gewinn vor Sonderposten (bereinigtes Ebit) soll den Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro weiterhin klar und damit um mehr als zehn Prozent übertreffen, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte. 

Zwar dürfte die Kerosinrechnung gegenüber der ursprünglichen Planung um 1,7 Milliarden auf 8,9 Milliarden Euro steigen. Vorstandschef Carsten Spohr will dies aber mit höheren Ticketerlösen, einer besseren Auslastung und Einsparungen auffangen. Das Flugangebot soll dabei statt um vier Prozent nur um höchstens zwei Prozent wachsen.

Zum Start ins Jahr konnte die Lufthansa ihren saisontypischen Verlust immerhin verringern. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um acht Prozent auf 8,75 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Verlust ging um 15 Prozent auf 612 Millionen Euro zurück und fiel damit trotz der Belastung durch einen Streik besser aus als von Analysten im Schnitt erwartet. Unter dem Strich schrumpfte der Fehlbetrag um ein Viertel auf 665 Millionen Euro.

Immer top informiert mit dem WNOZ-WhatsApp-Kanal!

Breaking News, spannende Hintergründe und Newsletter: Mit unserem WhatsApp-Kanal bleiben Sie stets über Weinheim, den Odenwald und die Metropolregion informiert.

Impressum