Immobilien

Wohnungsbestand wächst schneller als die Bevölkerung

Bezahlbarer Wohnraum ist zumindest in den Ballungsräumen knapp. Doch am Bevölkerungswachstum kann es nicht liegen.

Die Zahl der Wohnungen wächst schneller als die Bevölkerung. (Archivbild) Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Zahl der Wohnungen wächst schneller als die Bevölkerung. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa) - In den vergangenen zehn Jahren ist in Deutschland der Wohnungsbestand schneller gewachsen als die Bevölkerung. Seit 2015 sind rund 2,5 Millionen Wohnungen hinzugekommen, sodass es zum Jahresende 2025 in Deutschland etwa 44,0 Millionen Wohnungen gab, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren rund 6,0 Prozent mehr als Ende 2015. In diesem Zeitraum ist die Bevölkerung um 1,6 Prozent auf 83,5 Millionen Menschen gewachsen. 

Im vergangenen Jahr wuchs der Wohnungsbestand noch um 196.000 Einheiten oder 0,4 Prozent, berichtete das Amt auf der Grundlage des fortgeschriebenen Mikrozensus 2022. Die Gesamtwohnfläche aller Wohnungen stieg in den zehn Jahren seit 2015 um 8,9 Prozent. 

Somit wurden die Wohnungen in Deutschland im Durchschnitt etwas größer: Zum Jahresende 2025 betrug die durchschnittliche Wohnfläche 94,0 Quadratmeter (+2,2 Prozent), die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf lag bei 49,5 Quadratmetern (+7,1 Prozent).

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Nur rund jede 50. Wohnung befindet sich nicht in Wohngebäuden, sondern beispielsweise in Schulen oder über Gewerbeflächen. Von den Wohnungen in Wohngebäuden entfallen 54,9 Prozent auf Mehrfamilienhäuser. Einfamilienhäuser machen mit 31,3 Prozent knapp ein Drittel aus. Die übrigen Wohnungen verteilen sich auf Zweifamilienhäuser sowie Wohnheime.