Wettlauf im All

Amazon will Satellitenfirma Globalstar kaufen

Internet als dem All ist ein schnell wachsendes Geschäft, in dem Amazon mit Elon Musks Starlink konkurrieren will. Jetzt versucht der Online-Handelsriese eine Abkürzung.

Amazon will mit dem Kauf von Globalstar eine Abkürzung beim Aufbau des Satelliten-Netzwerks nehmen. (Archivbild) Foto: John Raoux/AP/dpa
Amazon will mit dem Kauf von Globalstar eine Abkürzung beim Aufbau des Satelliten-Netzwerks nehmen. (Archivbild)

Seatlle (dpa) - Amazon will seinen Vorstoß ins All mit dem Kauf des Satelliten-Spezialisten Globalstar beschleunigen. Der weltgrößte Online-Händler und Cloud-Anbieter baut gerade einen eigenen Satelliten-Internetdienst mit dem Namen Leo auf, der mit Starlink von Elon Musks SpaceX konkurrieren soll. Mit den Satelliten von Frequenzen von Globalstar werde man mit der Zeit unter anderem Satellitenkommunikation direkt auf Geräten der Nutzer ohne zusätzliche Empfänger anbieten können, hieß es.

Amazon bietet den Globalstar-Anteilseignern pro Aktie entweder 90 Dollar in bar oder 0,32 eigene Papiere im Wert von bis zu 90 Dollar. Es ist ein Aufschlag von mehr als 23 Prozent auf den Schlusskurs von Montag. Der Deal ist damit mehr als elf Milliarden Dollar schwer.

Starlink des Tech-Milliardärs Elon Musk hat bereits tausende Satelliten in der Umlaufbahn und ist im Geschäft unter anderem mit Airlines, die ihre Flugzeuge mit schnellem Internet ausrüsten. Amazons Leo-Satellitennetz, zunächst bekannt unter dem Namen Project Kuiper, ist noch im Aufbau.

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