Künstliche Intelligenz

ChatGPT kennt künftig Ereignisse bis April 2023

Der beliebte Chatbot war bisher nur bis September 2021 über die Welt informiert. Mit einem Update wird er jetzt aktueller.

OpenAI-Chef Sam Altman (l.) zusammen mit Satya Nadella, CEO von Microsoft, beim OpenAI DevDay in San Francisco. Foto: Barbara Ortutey/AP/dpa
OpenAI-Chef Sam Altman (l.) zusammen mit Satya Nadella, CEO von Microsoft, beim OpenAI DevDay in San Francisco.

San Francisco (dpa) - Der populäre KI-Chatbot ChatGPT wird künftig über Ereignisse bis April dieses Jahres informiert sein. Bisher endete das Wissen des Programms über die Welt im September 2021. Die Entwicklerfirma OpenAI werde sich bemühen, nie wieder so weit zurückzuliegen, sagte ihr Chef Sam Altman. Mit der Zeit solle die Aktualität der Informationen weiter verbessert werden.

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Tech-Milliardär Elon Musk stellte kurz vor der OpenAI-Ankündigung einen Chatbot seiner KI-Firma X.AI vor, der auf frische Informationen aus der ebenfalls ihm gehörenden Online-Plattform X (ehemals Twitter) zugreifen kann.

ChatGPT läuft nun mit der neuen Generation der KI-Technologie GPT-4 Turbo. Zu den weiteren Neuerungen gehört, dass damit leichter spezialisierte Chatbots für einzelne Aufgaben erstellt werden können. Dabei könne es zum Beispiel um Ratschläge zur Entfernung von Flecken in Wäsche oder die Erklärung von Brettspiel-Regeln gehen.

OpenAI nennt solche Assistenten GPTs - und sie können laut Altman allein mit Sprache programmiert werden. Diese Funktion könnte das Geschäft von Firmen aushebeln, die sich darauf spezialisiert haben, ChatGPT für spezielle Anwendungen anzupassen.

KI-Chatbots wie ChatGPT können Texte auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen formulieren. Das Prinzip dahinter ist, dass sie Wort für Wort abschätzen, wie ein Satz weitergehen sollte. Angelernt werden die Modelle mit gewaltigen Mengen an Informationen. Die Veröffentlichung von ChatGPT Ende vergangenen Jahres löste einen weltweiten Hype rund um Künstliche Intelligenz aus.