Konjunktur

Deutsche Elektroindustrie exportiert auch im August weniger

Bereits den zweiten Monat in Folge exportiert Deutschland weniger Elektronikgüter als im Jahr zuvor. Erstmals seit Oktober 2020 sind auch die Importe elektrotechnischer Waren rückläufig.

Ein Mitarbeiter eines Herstellers von Ventilatoren und Elektromotoren montiert einen Lüfter. Foto: picture alliance / Daniel Maurer/dpa
Ein Mitarbeiter eines Herstellers von Ventilatoren und Elektromotoren montiert einen Lüfter.

Frankfurt/Main (dpa) - Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat den zweiten Monat in Folge weniger exportiert als ein Jahr zuvor. Im August verringerte sich der Wert der Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro, wie der Branchenverband ZVEI mitteilt. «Nach dem geringen Rückgang im Juli um ein halbes Prozent waren die Elektroexporte damit den zweiten Monat in Folge leicht rückläufig», sagt ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann. Von Januar bis einschließlich August verbuchte die Branche aber ein Plus von 6,4 Prozent auf 168,2 Milliarden Euro.

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Erstmals seit Oktober 2020 waren den Angaben zufolge auch die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Güter nach Deutschland rückläufig. Sie gaben im August um knapp vier Prozent nach. In den ersten acht Monaten zogen sie aber um gut acht Prozent auf 178,8 Milliarden Euro an.