Raumfahrt

Schwierigstes Programm - aber Nasa hält an Mond-Plänen fest

Nach der erfolgreichen «Artemis 2»-Mission feilt die US-Raumfahrtbehörde weiter an neuen Mond-Plänen. Können sich schon in einigen Jahren dort dauerhaft Menschen aufhalten?

Die Nasa hält an ihren Mond-Plänen fest. (Handout) Foto: Uncredited/NASA/dpa
Die Nasa hält an ihren Mond-Plänen fest. (Handout)

Washington (dpa) - Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hält trotz großer Herausforderungen an ihren ambitionierten Mond-Plänen fest. Das sei wahrscheinlich das schwierigste Raumfahrt-Programm, das jemals angegangen worden sei, sagte Jeremy Parsons, Chef des «Artemis»-Programms der Nasa bei einer Pressekonferenz. Aber Nasa-Chef Jared Isaacman stellte klar: «Wir haben das Mandat, wir haben die Ressourcen und die Unterstützung der Beteiligten, um das umzusetzen, und das haben wir vor.»

Isaacman hatte die Mond-Pläne der Nasa vor kurzem umgeworfen und den Plan einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Erdtrabanten verkündet. Für 2028 ist erst einmal eine Mondlandung von Astronauten geplant. Etwa ab den frühen 2030er Jahren soll dann eine Mondstation dauerhaft von Menschen bewohnbar sein. 

Globaler Konkurrenzkampf im All 

Hintergrund ist auch der globale Konkurrenzkampf im All. Schon seit Jahren gibt es einen neuen Wettlauf von Raumfahrtnationen zum Mond. Größter Konkurrent der USA ist China mit dem vorgegebenen Ziel, bis 2030 Menschen auf den Mond zu bringen. Auch Russland hat das vor, aber mit Verzögerungen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu kämpfen.

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Im April waren mit der «Artemis 2»-Mission der Nasa erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen in die Nähe des Mondes gelangt. Victor Glover, Christina Koch, Reid Wiseman und Jeremy Hansen waren vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet und dann um den Mond herumgeflogen, bevor sie wieder zur Erde zurückkehrten und im Pazifik nahe San Diego landeten. Bei ihrem Flug entfernten sie sich weiter von der Erde als je ein Mensch zuvor.