Handy

Telekom schaltet im Sommer 2028 GSM-Mobilfunk (2G) ab

Der Mobilfunkstandard GSM (2G) ist technisch betrachtet hoffnungslos veraltet. Doch mit der Abschaltung tun sich die Provider schwer. Betroffen sind nämlich nicht nur Verbraucher mit Uralt-Handys.

Die Deutsche Tellekom möchte im Sommer 2028 das veraltete GSM-Netz abschalten (Archivfoto). Foto: Matthias Balk/dpa
Die Deutsche Tellekom möchte im Sommer 2028 das veraltete GSM-Netz abschalten (Archivfoto).

Bonn (dpa) - Die Deutsche Telekom will bis zum Sommer 2028 das veraltete Mobilfunknetz GSM (2G) einstellen. Voraussichtlich werde man zum 30. Juni 2028 den 2G-Mobilfunk komplett abschalten, teilte das Unternehmen in Bonn mit. Mobilfunk-Telefonate bei der Deutschen Telekom sind dann nur noch in den Netzen 4G (LTE) und 5G möglich.

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Betroffen von der technischen Umstellung sind vor allem Besitzerinnen und Besitzer von alten 2G-Handys. Sie können mit diesen Geräten ab dem Sommer 2028 nicht mehr im Netz der Telekom telefonieren und müssen entweder auf ein Smartphone oder ein LTE-taugliches Einfach-Handy umsteigen. 

Die Abschaltung des GSM-Netzes betrifft aber auch Dienste im Internet der Dinge. Dazu gehören etwa einige vernetzte Stromzähler oder Alarmanlagen, die noch über GSM online sind.