Unwetter

Zahl der Todesopfer durch Starkregen in China steigt weiter

Taifun «Gaemi» hat in den vergangenen Tagen in Ostasien für Chaos und Verwüstung gesorgt. In China steigt die Zahl der Opfer weiter an.

Die Provinz Hunan in China ist besonders von den starken Regenfällen betroffen. Foto: Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa
Die Provinz Hunan in China ist besonders von den starken Regenfällen betroffen.

Peking (dpa) - Nach den heftigen Regenfällen durch Ausläufer des Taifuns «Gaemi» in China ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, wurden mindestens sieben weitere Todesopfer geborgen. Damit stieg die Zahl der Toten seit dem Wochenende auf mindestens 22.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Alle Todesfälle ereigneten sich in der Provinz Hunan, wo «Gaemi» besonders starke Regenfälle verursacht hatte. Vier Tote wurden in Dörfern gefunden, die zum Gebiet der Stadt Zixing gehören, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte.

Schwere Schäden auch in Taiwan und auf den Philippinen

Die Wassermassen haben in Zixing demnach Hunderte von Häusern beschädigt und die Evakuierung von mehr als 11.000 Menschen veranlasst. Bei einem Erdrutsch in der gleichen Region kamen laut dem Staatssender CCTV zudem drei weitere Menschen ums Leben.

Der Taifun «Gaemi» hat in den vergangenen Tagen in der gesamten Region für Chaos und Verwüstung gesorgt. In Taiwan waren zeitweise 800.000 Haushalte vom Stromnetz abgeschnitten. Zudem starben mindestens zehn Menschen im Zuge der Überschwemmungen. Die stärksten Schäden hatte «Gaemi» zuvor auf den Philippinen verursacht. Dort gab es mindestens 34 Tote.