St. Leon-Rot

18-jähriger schweigt nach tödlicher Messerattacke in St. Leon-Rot

St. Leon-Rot steht unter Schock: Ein 18-Jähriger soll am vergangenen Donnerstag eine Mitschülerin getötet haben. Die Polizei nahm ihn fest - er schweigt zu den Vorwürfen

Großeinsatz am 25. Januar am Löwenrot-Gymnasium in St. Leon-Rot. Foto: René Priebe/dpa
Großeinsatz am 25. Januar am Löwenrot-Gymnasium in St. Leon-Rot.

Ein 18 Jahre alter Schüler, der eine Mitschülerin in St. Leon-Rot (Rhein-Neckar-Kreis) umgebracht haben soll, schweigt bisher zu den Vorwürfen. Bislang habe sich der Verdächtige nicht zu dem tödlichen Messerangriff auf das 18 Jahre alte Opfer eingelassen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Heidelberg am Montag. Zuvor hatte "Radio Regenbogen" berichtet.

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Messerattacke in St. Leon Rot: 18-Jähriger festgenommen

Das Mädchen war am vergangenen Donnerstag in einem Gymnasium der Stadt getötet worden. Der Schüler, der bisherigen Erkenntnissen zufolge mit dem Opfer im Jahr 2023 kurze Zeit liiert gewesen war, war nach der ihm vorgeworfenen Tat mit dem Auto geflohen. Wenig später wurde er in Niedersachsen festgenommen. Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Gegen den Beschuldigten hatte die Schülerin bereits im November Strafanzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung gestellt. Was damals genau vorgefallen war, konnte der Sprecher der Anklagebehörde nicht sagen. dpa